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Unerklärliche Beschwerden und chronische Schmerzen

Immer wieder werden Sie gequält von Beschwerden, für die es keine Erklärung zu geben scheint oder die chronisch geworden sind. Nachfolgend einige Beispiele.
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Dr. Helga Pohl
Dr. Helga Pohl
Psychologische Psychotherapeutin und Heilpraktikerin

Chronische Schmerzen

  • Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Schulterschmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Kiefer- und Gesichtsschmerzen
  • chronische Halsschmerzen
  • Zahnschmerzen ohne Befund
  • Arm- und Handschmerzen
  • Hüft-, Bein-, Knie- und Fußschmerzen
  • Unterleibsschmerzen
  • Blasenschmerzen
  • Beckenbodenschmerzen
  • Leistenschmerzen
  • Bauch- und Magenschmerzen ohne medizinischen Befund

Funktionelle Störungen

  • Schwindel
  • Ohrgeräusche
  • Stimmstörungen
  • Atemstörungen
  • Herzbeschwerden ohne Befund
  • Reizhusten
  • Blasenbeschwerden, ständiger Harndrang, Inkontinenz
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Essstörungen, Sodbrennen
  • Darmkrämpfe, Verstopfung und Reizdarm
  • Trockene, tränende Augen
  • Manche Sehstörungen
  • Heuschnupfen, verstopfte Nase
  • Chronische Müdigkeit
  • Konzentrations-, Gedächtnis- und Denkstörungen

Quälende Missempfindungen

  • Chronische Übelkeit
  • Gefühl von Kloß im Hals
  • Druckgefühle, z. B. auf der Brust, der Schulter
  • Fremdkörpergefühle (im After und in der Scheide)
  • Brennen, Taubheit, Kribbeln, Jucken
  • Schwäche- und Spannungsgefühle, z. B. in den Beinen, im Rücken

Depressionen und Ängste

  • Depressive Verstimmungen
  • Erschöpfungszustände und Burnout
  • Kraftlosigkeit
  • Mühsame und angestrengte Bewegungen
  • Antriebslosigkeit
  • Lustlosigkeit
  • „Schwarze“ Gedanken
  • Angstzustände
  • Panikattacken
  • Phobien, z. B. vor Tieren, engen Räumen
  • Innere Unruhe
  • Generelle Ängstlichkeit, sich wenig zutrauen
  • Unbestimmte Angst
  • Beklemmung, Bedrückung

Bewegungsstörungen

  • Fehlhaltungen wie Rundrücken oder Hohlkreuz
  • Bewegungseinschränkungen wie Arm nicht heben, Knie nicht beugen, Kiefer nicht öffnen können
  • Steifigkeiten wie steife Hände, Zehen und steifer Hals
  • Gangunsicherheit, Wegsacken, Schwäche, wackelige Beine
  • Unruhige Beine
  • Stottern
  • Schluckstörungen
  • Schreibkrampf
  • Tics und Zuckungen, z. B. am Auge, am Kopf
  • Neigung zu Hexenschuss und Muskelkrämpfen
  • Funktionelle Fuß- und Handdeformationen

Dann kennen Sie sicher auch das!

Natürlich haben Sie sich gründlich medizinisch untersuchen lassen (wenn nicht, sollten Sie das unbedingt nachholen!). Aber auch mit den modernsten Diagnoseverfahren ließ sich keine körperliche Ursache feststellen. Deshalb hat man Ihnen vermutlich gesagt, es handele sich um:

  • rein psychische, psychosomatische Beschwerden, die nur in Ihrem Kopf stattfinden und keine körperliche Grundlage haben oder
  • eingebildete Beschwerden oder
  • Stress oder „Sie haben nichts“ oder
  • Krankheiten, die Sie selber unbewusst wollen oder
  • „ganz normale“ Abnutzungs- und Alterserscheinungen.

Nachhaltig helfen konnten Ihnen diese Erklärungen ebenso wenig wie schulmedizinische oder alternative Heilmethoden, die Sie vielleicht ausprobiert haben. Möglicherweise haben Sie deshalb resigniert und versuchen nun, mit Ihren Beschwerden zu leben.

Wo die Beschwerden herkommen

Es gibt sie aber doch: eine ganz konkrete Ursache für Ihre Leiden. Sie wurde bisher nur nicht gefunden, weil nicht an der richtigen Stelle gesucht wurde. Denn erst allmählich setzt sich die Erkenntnis durch:

Viele scheinbar unerklärliche Beschwerden und chronische Schmerzen sind die Folgen unbewusster Verspannungen (Dauerkontraktionen = Zusammenziehungen) in den Muskeln, den Faszien und im Bindegewebe der Haut. Diese Dauerkontraktionen lassen sich mit geübter Hand aufspüren. Sie können ganz verschiedene Ursachen haben.

Die fünf Verfahren der Pohltherapie®

1. Pandiculations nach Thomas Hanna

Der Patient lernt durch das sensomotorische Feedback des Therapeuten (gezielter manueller Druck und geführte Bewegungen), erstarrte Muskelpartien wieder zu bewegen und zu spüren.

2. Aktive Schmerzpunktbehandlung

Durch gezielten Fingerdruck und gleichzeitige Bewegung werden punktuelle Verspannungen und Verhärtungen gelöst.

3. Bindegewebsbehandlung der Haut

Verfestigtes Bindegewebe wird mit kleinen, sehr langsamen Bewegungen der Finger behandelt, sodass es wieder weicher, wärmer, glatter werden kann.

4. Sensomotorische Übungen

Der Patient führt die individuell auf ihn zugeschnittenen Übungen zu Hause und im Alltag sehr langsam mit genauem Hinspüren auf die einzelnen Muskeln durch.

5. Körperbewusstseinstraining

Es zieht sich als roter Faden durch die gesamte Therapie. Der Patient lernt, seinen Körper neu zu spüren: So kann er im Alltag seine oft durch äußere Faktoren (z. B. Haltung beim Telefonieren, vor dem Bildschirm, beim Sitzen) bedingten Fehlhaltungen und Spannungen wahrnehmen und sie verändern.